Die meisten Affiliate-Verkäufe werden mit standardmäßigen Post-Click-Cookies verfolgt, die auch als Hard-Click-Cookies bekannt sind. Diese erfassen den letzten Publisher, auf den der Kunde klickt, bevor er konvertiert, und bleiben normalerweise mehrere Tage aktiv.
Soft-Cookie-Links funktionieren anders. Wenn ein Kunde auf einen Soft-Cookie-Link klickt, wird kein bereits im Browser des Kunden gesetzter Tracking-Cookie überschrieben.
Ein Publisher, der einen Soft-Cookie verwendet, erhält nur dann eine Provision, wenn kein anderer Publisher den Kunden auf seinem Weg beeinflusst hat. Diese Cookies laufen auch schneller ab, oft am Ende derselben Browsersitzung.
Warum Soft-Cookies verwendet werden
Die Verwendung von Soft-Click-Cookies ist eine geeignete Maßnahme, wenn bestimmte Arten von Publisher-Aktivitäten eher dazu neigen, das Tracking anderer Publisher unfair zu überschreiben. Die Einstellung dieser Publisher auf Soft-Click schützt die Attribution für andere, während die Teilnahme weiterhin möglich bleibt.
Häufige Anwendungsfälle sind:
Conversion-Overlays: Pop-ups oder Tools, die auf der Website des Advertisers erscheinen, um den Kunden zu ermutigen, einen Kauf abzuschließen. Da der Kunde wahrscheinlich bereits über den Link eines anderen Publishers gekommen ist, stellt der Soft-Cookie sicher, dass das Overlay nicht für den Verkauf verantwortlich gemacht wird.
Browsererweiterungen und Toolbars: Diese Tools aktivieren sich im Browser und erinnern die Kunden an Cashback, Rabattcodes oder andere Anreize. Sie erscheinen oft kurz bevor der Kunde seinen Kauf abschließt. Die Verwendung eines Soft-Cookies verhindert, dass sie das Tracking des ursprünglichen Publishers ersetzen.
Display- und Retargeting-Anzeigen: Diese Anzeigen erreichen Kunden, die bereits die Website des Advertisers besucht haben. Soft-Click-Tracking hilft sicherzustellen, dass der Publisher, der den Kunden ursprünglich verwiesen hat, weiterhin Anerkennung erhält.
Vorteile von Soft-Cookies
Für Publisher: Obwohl das Tracking mit weichem Click zu weniger Provisionen führen kann, ermöglicht es Publishern, mit Advertisern zu arbeiten, die sonst ihr Geschäftsmodell meiden würden. Wenn du mit einem weichen Click-Cookie Provisionen generierst, bist du der einzige Publisher, der die Reise des Kunden beeinflusst – das zeigt deinen Wert für den Advertiser und stärkt deine Partnerschaft.
Für Advertiser: Soft-Cookies ermöglichen es, neue Partner und Technologien zu testen, ohne die Zuordnung für bestehende Publisher zu stören. Das hilft Advertisern, Partnerbeziehungen zu schützen und gleichzeitig ihre Partnerschaften auszubauen.
Um mehr über Cookies zu erfahren, sieh dir die Cookie-Tracking – Publisher FAQs an.